Traumasensible Begleitung von Teams und Gruppen

Zusammenarbeit stabilisieren in belastenden Arbeitskontexten

Teams und Gruppen arbeiten nicht losgelöst von den Erfahrungen, Belastungen, Spannungen und Krisen ihrer Mitglieder. In komplexen, konflikt- oder belastungsgeprägten organisationalen Kontexten zeigen sich diese Erfahrungen häufig indirekt: in Überforderung, Rückzug, Eskalation, Erstarrung oder anhaltenden Spannungen.

In meiner Arbeit mit Teams und Gruppen bedeutet traumasensibles Arbeiten Räume zu schaffen, in denen Sicherheit, Orientierung und Bewegung möglich werden. Dabei wird gemeinsam im Austausch erhellt, welche Bedingungen und Muster die Verständigung, Zusammenarbeit und Entwicklung erschweren und wie Prozesse konstruktiv gestaltet werden können.

Ich begleite Teams und Gruppen bundesweit in Präsenz vor Ort oder online. Welche Form sinnvoll ist, klären wir im Vorgespräch anhand Ihres Anliegens und der Rahmenbedingungen.

Die traumasensible Begleitung kann im Rahmen von Teamcoaching/Teamsupervision, Teammediation/Konfliktklärung oder in anderer prozessbegleitender Arbeit stattfinden.

Das konkrete Format richtet sich nach Ihrem Anliegen und Kontext.

Die Kosten richten sich nach Umfang, Format und organisatorischem Rahmen. Sie erhalten nach unserem Vorgespräch ein transparentes Angebot, abgestimmt auf Ihre Situation.

In einem unverbindlichen Vorgespräch zu Ihren konkreten Schwerpunkten, Bedürfnissen und/oder Erwartungen sowie der Gruppen-/Teamgröße, können wir die geeignete Form der Prozessbegleitung eruieren.

Was traumasensible Begleitung im Arbeitskontext bedeutet

Traumasensibel zu arbeiten heißt nicht zu therapieren und nicht, individuelle Erfahrungen offenzulegen. Es bedeutet, Reaktionen auf Stress, Unsicherheit und Überforderung als sinnvolle Schutzmechanismen zu verstehen und Prozesse so zu gestalten, dass Sicherheit, Orientierung und Dialog möglich werden.

Im Team- und Gruppenkontext richtet sich der Blick dabei auf:

  • Arbeitsbeziehungen und Rollen

  • Kommunikations- und Konfliktdynamiken

  • Belastungen im organisationalen Alltag

  • strukturelle Rahmenbedingungen, die Stress verstärken oder abfedern

Eine traumasensible Perspektive in Teams und Gruppen einzubringen bedeutet, diese Dynamiken zu verstehen, ohne sie zu pathologisieren, und sie als Dynamiken organisationaler Sinnproduktion und Selbstregulation zu betrachten.

Mein Grundverständnis dazu ist, dass Teams/Gruppen und Organisationen nicht isoliert von individuellen Erfahrungen arbeiten, sondern in ständiger Interaktion zwischen Strukturen, Rollen, Beziehungen und erlebtem Stress stehen.

Wann eine traumasensible Perspektive hilfreich ist

Traumatische Dynamiken im organisationalen Feld zeigen sich häufig nicht offen, sondern subtil in Mustern wie anhaltender Erschöpfung, wiederkehrenden Konflikten, Kommunikationsabbrüchen, Rückzug oder dysfunktionalen Arbeitsmustern. Sie entstehen nicht allein durch außergewöhnliche Ereignisse, sondern auch durch kumulative Belastungen, kulturelle Spannungen oder durch Prozesse oder Strukturen, die Mitarbeitende systematisch überfordern.

Eine traumasensible Begleitung von Teams und Gruppen kann deshalb insbesondere dann sinnvoll sein, wenn:

  • Teams unter hoher emotionaler oder struktureller Belastung arbeiten

  • Konflikte eskalieren oder sich chronisch festsetzen

  • Veränderungsprozesse Verunsicherung oder Widerstand auslösen

  • nach Krisen, Umbrüchen oder Personalwechseln Orientierung fehlt

  • psychosoziale, soziale oder pädagogische Arbeit mit hoher Beziehungsdichte stattfindet

  • Teams unter Daueranspannung handlungsfähig bleiben müssen

Traumasensibel ≠ therapeutisch

Meine Arbeit mit Teams und Gruppen ist nicht therapeutisch. Ich begleite keine individuellen Traumata und führe keine Behandlung durch.

Die traumasensible Perspektive dient der Gestaltung von Zusammenarbeit, Kommunikation und Prozessen in organisationalen und institutionellen Kontexten. Sie unterstützt Teams und Gruppen dabei, Belastungen zu verstehen, Grenzen wahrzunehmen und im Rahmen ihrer jeweiligen Rollen und Aufgaben handlungsfähig zu bleiben bzw. wieder handlungsfähig zu werden.

Für welche Teams/Gruppen und Arbeitsfelder eine traumasensible Begleitung nützlich ist

Ich begleite Teams und Gruppen:

  • in Organisationen, Unternehmen und Institutionen

  • in psychosozialen, sozialen, pädagogischen und beratenden Arbeitsfeldern

  • in interdisziplinären und multiprofessionellen Kontexten


Die traumasensible Begleitung richtet sich dabei immer nach dem jeweiligen Auftrag, dem Kontext und den strukturellen Rahmenbedingungen.

Verbindung zu Teamcoaching/Teamsupervision und Teammediation/Konfliktklärung

Traumasensible Begleitung ist kann als ein eigenständiges Format gebucht werden sowie auch als Ergänzung zu:

Je nach Ihrem Anliegen klären wir gemeinsam, welches Format sinnvoll ist.

Meine Haltung und Kommunikation in der traumasensiblen Prozessbegleitung

Meine Arbeit ist geprägt von einer klaren, zugewandten und strukturierenden Haltung, um einen sicheren Ort zu gestalten.

Ich achte darauf, Tempo, Tiefe und Komplexität so zu gestalten, dass Überforderung vermieden und Beteiligung möglich wird. Unterschiedliche Perspektiven, Emotionen und Spannungen haben Raum ohne dass sie dramatisiert oder therapeutisch vertieft werden.

In meiner Kommunikation verbinde ich Wertschätzung mit Klarheit. Auch schwierige Themen, Konflikte oder Ambivalenzen dürfen benannt werden, in einer Weise, die Orientierung gibt und Verantwortung bei den Beteiligten belässt.

Ziel ist es, Dialogfähigkeit zu stärken, Grenzen wahrnehmbar zu machen und Zusammenarbeit auch unter Belastung handlungsfähig zu gestalten.

In einem unverbindlichen Vorgespräch zu Ihren konkreten Schwerpunkten, Bedürfnissen und/oder Erwartungen sowie der Gruppen-/Teamgröße, können wir die geeignete Form der Prozessbegleitung eruieren.