Traumakompetente Führung

Systemische Begleitung in komplexen Belastungssituationen

1:1 in Präsenz, Online und digital

Organisationen und Unternehmen sind lebendige Systeme. Sie reagieren auf Belastung, Krisen, Unsicherheit und Wandel nicht abstrakt, sondern konkret in Strukturen, Arbeitsbeziehungen und Entscheidungsprozessen.

Traumakompetente Führung versteht, dass insbesondere anhaltende Belastung nicht nur individuell blockierend wirkt, sondern ganzheitlich auf Teamgefüge, Stuktur und Kultur. 

Traumakompenz
ist die Fähigkeit auch in komplexen und belasteten Situationen handlungsfähig zu bleiben und Prozessverantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen.

Dieses Format ist bundesweit buchbar.

Durchführbar in Präsenz im Coachingraum oder bei Ihnen vor Ort im Büroraum sowieOnline. Ganz nach Ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen.

Von einer Einzelstunde bis zu einem 6-stündigen Trainingstag.

Der zeitliche Rahmen kann nach Bedarf angepasst werden.

In einem unverbindlichen Vorgespräch zu Ihren konkreten Themen, Bedürfnissen und Erwartungen kann ich Ihnen die Kosten nennen und für eine etwaige Zusammenarbeit ein auf Ihre Wünsche abgestimmtes Angebot übersenden. 

 

In einem unverbindlichen Vorgespräch zu Ihren konkreten Schwerpunkten, Bedürfnissen und Erwartungen, können wir das für Sie passende Coachingformat eruieren.

Wann traumakompetente Führung hilfreich ist

Traumakompetenz wird besonders relevant, wenn:

  • Wandel, Umstrukturierungen oder externe Drucksituationen die Zusammenarbeit verunsichern

  • individuelle und/oder strukturelle Diskriminierungserfahrungen angezeigt werden

  • wiederkehrende Konflikte, Rückzug oder Eskalationen auftreten

  • Tod, schwere Krankheit oder Verlust in der Führungs- oder Teamebene präsent sind

  • Belastungsdynamiken die Leistungsfähigkeit und Beziehungskraft mindern

  • Teams, Abteilungen oder Organisationen zwischen verschiedenen Erwartungen und Unsicherheiten stehen

  • Mitarbeitende Rückzug, Übererregung oder Orientierungslosigkeit zeigen

  • frühere Krisen oder Umbrüche nachwirken

Trauma im Führungskontext verstehen lernen

Trauma ist keine Ausnahmeerscheinung. Studien zeigen, dass ein Großteil der Menschen im Laufe ihres Lebens belastende oder überwältigende Erfahrungen macht, die das Nervensystem nachhaltig prägen. Diese Erfahrungen werden nicht an der Bürotür abgelegt. Sie beeinflussen Wahrnehmung, Kommunikation, Entscheidungsverhalten und den Umgang miteinander. Diese Reaktionen sind keine persönlichen Defizite, sondern normale Anpassungsreaktionen auf anhaltenden Stress und Unsicherheit.

Trauma im Arbeitskontext zeigt sich dabei selten offen. Häufig wird es sichtbar in wiederkehrenden Konflikten, erhöhter Reizbarkeit, Rückzug, Orientierungslosigkeit oder dem Gefühl, trotz hoher Anstrengung nicht voranzukommen.

Traumakompetenz als Führungsfähigkeit

Traumakompenz ist die Fähigkeit von Führungskräften, auch in komplexen und belasteten Situationen handlungsfähig zu bleiben und Prozessverantwortung zur Orientierung und Sicherheit für sich selbst und für andere zu übernehmen.

Zentrale Elemente traumakompetenter Führung sind:

  • Selbstwahrnehmung und Selbstregulation: die eigenen Stress- und Reaktionsmuster erkennen

  • Beziehungsorientierung: Kommunikation, die Sicherheit, Klarheit und Verlässlichkeit vermittelt

  • Umgang mit Spannung und Ambivalenz: Konflikte und Widerstände als Hinweise auf systemische Themen verstehen

  • Strukturverantwortung: transparente Prozesse, nachvollziehbare Entscheidungen und klare Zuständigkeiten

  • Grenzenkompetenz: Wissen, was Führung leisten kann und was nicht

Traumakompetente Führung bedeutet nicht, alles auffangen zu müssen. Sie bedeutet, tragfähige Bedingungen für Zusammenarbeit und Entwicklung zu schaffen.

Mein Ansatz im Begleitungsprozess für Traumakompetenz

In meiner Arbeit begleite ich Führungskräfte in komplexen, konflikt- und belastungsgeprägten Kontexten. Ich verbinde systemische Beratung, Coaching und Prozessbegleitung mit einer trauma- und diversitätssensiblen Perspektive auf organisationale Dynamiken.

Im Mittelpunkt steht dabei:

  • das gemeinsame Einordnen komplexer Situationen

  • die Stärkung von Selbst- und Beziehungsregulation

  • die Klärung von Rollen, Erwartungen und Handlungsspielräumen

  • die Entwicklung einer tragfähigen Führungs- und Kommunikationspraxis

Meine Arbeit ist keine Therapie. Sie richtet sich an Führungskräfte in ihrer professionellen Rolle und an Organisationen in ihrer strukturellen Verantwortung.

In einem unverbindlichen Vorgespräch zu Ihren konkreten Schwerpunkten, Bedürfnissen und Erwartungen, können wir das für Sie passende Coachingformat eruieren.

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